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Fruehlingsfest,

Das Fruehlingsfest, chinesisch „chun jie“, ist family-get-together in China. Das bedeutet, vor dem Fest machen sich die Chinesen auf um mit Bus, Zug, Flugzeug von Norden nach Sueden, Osten nach Westen an ihren Heimatort zu reisen und die Verwandschaft zu treffen, fuer viele das einzige Mal im Jahr.
Eine Woche zuvor ist Hausputz angesagt, dann geht es auf die unzaehligen Blumenmaerkte. Ich war in dieser Woche drei oder vier Mal dort, schliesslich musste meine Mutter sich erst mal informieren, welche Arten dieses Jahr besonders schoen und guenstig sind. Auf jeden Fall in die Wohnung muessen ein kleiner Mandarinenstrauch und ein bluehender Pfirsichbaum, die in etwa den Status unseres Weihnachtsbaumes haben und dann zu Hause mit rot-goldenem, kitschigen chin. Neujahrsschmuck behaengt werden (wie auch Kuehlschrank, Uhren etc). Dazu kamen bei mir daheim noch Blumen aller Arten und Groessen, sodass man das Wohnzimmer nicht betreten konnte ohne erst mal von dem Bluetenduft erschlagen zu werden. Aber sie waren schon echt huebsch...

Den Tag vor Silvester und Silvester haben wir bei meinen Gastgrosseltern verbracht, mit Essen, Spazieren-, Einkaufen gehen, Familienfotos machen, Essen ...
Dann schliesslich kam der Silvesterabend. Zuerst gingen wir in ein Restaurant zum Essen und es gab schon die ersten „hong bao“, d.h. rote Papiertaschen mit Geld fuer die noch nicht verheirateten Mitglieder der Verwandschaft J , danach rechtzeitig wieder nach Hause zum Beginn der Silvestergala im 1. Staatsfernsehen, der TV-Event des Jahres und eigentliche Start des Festes (es wurden schon Tage vorher auch auf anderen Sendern die Stunden, Minuten, Sekunden bis zu dieser Sendung heruntergezaehlt).
Wir sind dann um halb 11 zuruck nach Hause gefahren um den Countdown wieder mit anschauen zu koennen. So begann dann das neue Jahr mit den Rufen „Froehliches Schweinsjahr!“ und „gong xi fa cai“, was den Beglueckwuenschten sehr viel Geld im naechsten Jahr verspricht, und natuerlich Feuerwerk, das bis jetzt (3 Wochen spaeter) nicht aufgehoert hat und nach einiger Zeit nur noch nervig ist.

Am Morgen des Neujahrstages fuehren wir fuer 2 Tage in ein Wellnesshotel, was echt erholsam haette sein koennen, waere es in einem anderen Land gewesen.

Fuer meine Schwester begann dann nach 5 Tagen Ferien wieder die Schule und ich und die Thailaenderin (sie ist fuer mich mittlerweile wie eine Schwester geworden) gingen zu Freunden von unsern Eltern um einige Sehenswuerdigkeiten in Guangdong anzuschauen.
Einen Tag z.B gingen wir Bergsteigen (auf chin. Art), und sahen einen gigantischen Wasserfall, natuerlich gefaelscht.
Dort gab es die schlimmsten Toiletten und Essensplaetze , die ich bisher gesehen hab. Eine naehere Beschreiben moechte ich hier nicht schreiben, aber ich kann euch versichern, nach nem halben Jahr hier kann mich nichts mehr schocken, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zustaende der oeffentlichen Anlagen irgentwo schlimmer sind als hier.

Nun hat Schule wieder angefangen und somit der Alltag, den ich auch geniesse so weit es geht (wenn ich nicht gerade totmuede bin, weil ich von diesem schrecklichen Feuerwerk um meinen Schlaf gebracht werde), denn ich hab ja nur noch 4 Montate hier! Ich kann nicht glauben wie schnell die Zeit vergeht...
5.3.07 08:42
 


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